
Die Gemeindevertretung Stapelfeld hat am Montagabend sechs Maßnahmen beschossen, die zur Reduzierung des Verkehrsaufkommens im Ort jetzt von weiteren Behörden auf Umsetzbarkeit geprüft werden sollen. Die Maßnahmen sind:
- Verkehrsinsel im Groot Redder an der Kreuzung Groot Redder (K 108) / Hauptstraße (K 107)
- Zebrastreifen Reinbeker Straße (L 222) etwa auf Höhe der Kita
- Verbesserung der Rechtsabbiegesituation Victoriaallee Richtung L 222 (ohne Ampel), um das Umfahren des Ortes attraktiver zu machen
- Kreisverkehr am Knotenpunkt L 222 / Höhenkamp (Braak), um das Umfahren des Ortes attraktiver zu machen
- Anschaffung eines oder zwei Blitzer zur Geschwindigkeitsüberwachung, ggf. gemeinsam mit weiteren Gemeinden
- Fußgängerampel oder Zebrastreifen in der Hauptstraße Höhe Hausnummer 42/Hinter der Schule 6 (bereits unter der Berücksichtigung, dass die Grundschule am Groot Redder neu gebaut werden soll)
Derweil nicht weiterverfolgt werden sollen:
- Verkehrsverschwenkung am Ortseingang Stapelfeld kommend aus Hamburg mit Verkehrsinsel zur Begrünung
- Verkehrsinsel/Querungshilfe an der Hauptstraße am Stapelfelder Hof/Übergang von Bushaltestelle zum „Jungfernstieg“ (Weg zum Windhop)
Nun müssen weitere Behörden prüfen, ob die Maßnahmen umsetzbar sind.
Ein weiteres Thema waren die Verpflegungsgebühren in der Kita. Weil im Sommer 2027 ein Träger die Kita übernehmen soll, bleiben die Verpflegungsgebühren für 2027 zunächst unverändert. Ggf. wird es durch den neuen Träger zu neuen Gebühren kommen.
Beschlossen wurde weiter, für die Anschaffung neuer Schaukästen in 2027 Geld in den Haushalt einzuplanen. Außerdem wurde PENDLA – die digitale Mitfahrzentrale – um 36 Monate verlängert.
Im Rahmen der Einwohnerfragestunde wurde das Abbrennverbot von Feuerwerk an Silvester und Neujahr in Stapelfeld thematisiert. Da auf Grund der Reetdachhäuser, Bauernhöfe und der Tankstelle praktisch im gesamten Ort ein „Böllerverbot“““ besteht, wird über das Amt Siek geklärt, wer für die Durchsetzung des Verbotes am Jahreswechsel zuständig ist.