
Die AWSH hat am Montag die schon lange kursierenden Gerüchte bestätigt, dass der Recyclinghof Stapelfeld zum Jahresende geschlossen wird. Als Gründe nennt der Betreiber, dass auf Grund neuer wasserbehördlicher Auflagen umfangreiche Investitionen in bauliche Anlagen des Hofes notwendig wären. Weil ein Erwerb der Fläche nicht möglich war, will die AWSH als Pächterin des Geländes diese Investitionen nicht tätigen. „Ein gesicherter und wirtschaftlicher Betrieb des Hofes ist angesichts einer kurzen Restlaufzeit des Pachtvertrages und eines hohen Investitionsvolumens unrealistisch“, so Linda Polzin, Abteilungsleiterin Abfallwirtschaft bei der AWSH.
Nach Angaben der AWSH war der Recyclinghof in diesem Jahr bereits an mehr als 30 Tagen auf Grund von technischen Störungen geschlossen und war – vermutlich auch wegen den vielen Ausfällen – der am geringsten besuchte Recyclinghof. Aktuell betreibt die AWSH 13 Recyclinghöfe, die jährlich von rund 600.000 Kund*innen besucht werden.
„Der Südwesten unseres Entsorgungsgebietes bleibt mit den nahegelegenen Recyclinghöfen in Ahrensburg, Trittau und Reinbek weiterhin gut versorgt“, so Linda Polzin weiter. Wegen der Schließung des Recyclinghofes kommt es zu keinerlei betrieblichen Kündigungen in der Belegschaft.